Deutsches Kultur- und Bildungszentrum e.V.

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Schlesische Projekte

Ausstellungen in Leubus

Zisterzienserkloster Leubus
Das Museum für schlesische Landeskunde hat Kontakte zu zahlreichen Partnern im In- und Ausland. Seit 10 Jahren werden zunehmend grenzüberschreitende Projekte in Polen durchgeführt. Besonders engagiert ist man dabei in Leubus / Lubiąź. In dem größten und ältesten Zisterzienserkloster Schlesiens zeigt das Museum für schlesische Landeskunde seit dem Jahr 2000 jährlich wechselnde Sonderausstellungen, von denen einige als Dauerausstellungen langfristig ausgebaut werden. Die Ausstellungsfläche wurde in dieser Zeit kontinuierlich vergrößert und an die Bedürfnisse einer musealen Nutzung angepaßt.

Ausstellung: 200 Jahre ZuckergeschichtenAusstellung: StädtebilderAusstellung: Oder - FlußgeschichtenAusstellung: Oder - Flußgeschichten

Ausstellungsprojekte seit 2000 in der Übersicht:

13.07.2000 - 29.10.2000

Schlesische Klöster, Residenzen und Städte in Meßbildaufnahmen
  Information

07.04.2001 - 31.10.2001

Von Westpreußen bis Ägypten und Schlesien mittendrin.
Graphiken Hugo Ulbrich
 Information

24.03.2002 - 08.12.2002

Ländliche Idylle. Schlösser und Herrenhäuser im Ansichtenwerk von Alexander Duncker
 Information

04.09.2002 - 06.10.2002 und seit
22. Mai 2004

Sama slodycz.
200 Jahre Zuckergeschichte

(Eintritt frei)
 Information

Seit
28.06.2003

Oder/Odra – Flußgeschichten -
(Besichtigung im Rahmen der Kloster-Führung)
 Information

Seit
22. Mai 2004

Wege nach/durch Schlesien
 (Eintritt frei)
 Information

Seit
22. Mai 2004

Städtebilder
(Besichtigung im Rahmen der Kloster-Führung)
 Information

Geschichte

Das Kloster Leubus ist die älteste Zisterziensergründung in Schlesien. Der Ort an der Oder liegt 50 Kilometer nordwestlich von Breslau bzw. 20 Kilometer östlich von Liegnitz.
Im Jahr 1163 kamen die ersten Mönche aus der mitteldeutschen Abtei Pforta bei Naumburg. Die erhaltene Stiftungsurkunde vom Piastenherzog Boleslaus I. wurde 1175 ausgefertigt. Wesentliche Impulse für die Landesentwicklung gingen von der Abtei aus. Tochterklöster entstanden in Mogila bei Krakau (1218), Heinrichau (1227, von dort 1292 Übernahme von Grüssau) und Kamenz (1247). Während der Hussitenkriege 1432 und zweihundert Jahre später im Dreißigjährigen Krieg wurden das Kloster und seine Güter verwüstet.
Der tatkräftige Abt Arnold Freiberger leitete einen neuen Aufschwung ein. Der heutige Barockbau entstand 1681 bis 1720 und gehört mit 223 mal 118 Metern Ausdehnung zu den größten Europas.

In der nördlich vorspringenden Prälatur befindet sich der Fürstensaal, Schlesiens prächtigster Festsaal. Seine reiche Innenausstattung ist eine Huldigung an das habsburgischen Kaiserhaus, dessen Herrschaft sich damals auch auf Schlesien erstreckte. Gegenüber dem Abtflügel erhebt sich der vierflügelige Konventsbau mit Bibliothekssaal und Refektorium.

Die Architektur der gotischen Klosterkirche ist weitgehend erhalten, ihre reiche barocke Innenausstattung ging durch den Zweiten Weltkrieg verloren.

1810 wurde die Abtei aufgehoben. In die Gebäude zogen später ein Landgestüt und eine psychiatrische Anstalt ein.

Heute können einige der bereits wieder in Stand gesetzten Gebäudeteile besichtigt werden. Dort nutzt das Museum für schlesische Landeskunde einige Säle und Korridore für seine Ausstellungen.

Weitere Informationen im Internet

Der Klosterführer „Kloster Leubus/Klasztor Lubiąż“ informiert ausführlich über die Geschichte des Klosters und stellt die verschiedenen Klosterbereiche vor. Mit zahlreichen Abbildungen.

Unkosten: 2,50 EUR zzgl. Versand

Zu bestellen über:
Tel. +49 (0) 22 44/ 88 62 31, Fax +49 (0) 22 44/ 88 62 30,
Mail: remig@hausschlesien.de.

täglich geöffnet
9.00 bis 18.00 Uhr
im Winterhalbjahr 10 - 16 Uhr

Ganzjährig werden auch deutschsprachige Gruppenführungen durch die Ausstellung nach vorheriger telefonischer Absprache angeboten. Informationen unter:
Tel.: +49/(0) 22 44/88 62 31.

Anmeldung von Gruppenführungen unter
Tel. +49 (0) 22 44/ 88 62 31, Fax +49 (0) 22 44/ 88 62 30,
Mail: remig@hausschlesien.de.